WasserCluster Forscher Zsófia Horváth und Robert Ptacnik sind nun Teil der sDiv Arbeitsgruppe sTURN.

Dieses Projekt bringt 21 Wissenschaftler zusammen, welche daran arbeiten einen Zusammenhang zwischen räumlicher und zeitlicher Fluktuation in Metagemeinschaften herzustellen.

Auch ein intensiver Austausch im iDiv Zentrum in Leipzig wird stattfinden.

Nähere Informationen finden Sie hier

Im Rahmen des Projekts AQUACOSM freuen wir uns über Bewerbungen für den Transnational Access zur Lunzer Mesokosmen Infrastruktur. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis 6. Oktober.

Details über die Infrastruktur sind hier zu finden.

Die Ausschreibung und alle relevanten Dokumente gibt es hier.

Staunen, Experimentieren und Ausprobieren – am 15. September steht wieder das Niederösterreichische Forschungsfest auf dem Programm, wo auch der WasserCluster Lunz mit dabei ist. Von 15 bis 23 Uhr gibt es im Palais Niederösterreich (Herrengasse 13, 1010 Wien) über 60 Forschungsstationen für die ganze Familie zu erkunden.

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Wie die Konnektivität von Seen mit darauf folgenden Fließgewässern innerhalb des aquatischen Kontinuums biogeochemische Prozesse beeinflussen kann ist noch wenig erforscht. Masumi Stadler setzte sich damit in ihrer Mastararbeit mit dem Titel “Spatio-seasonal variability in dissolved organic matter optical properties and reactivity in a sub-alpine lake” unter Supervision von Martin Kainz und Co-Supervision von Elisabet Ejarque-Gonzalez auseinander. Im Juli schloss Masumi Stadler ihr Studium erfolgreich ab. Wir gratulieren!

Gelöstes organisches Material (DOM) in Süßwassersystemen geht zumeist entweder von terrestrischer oder aquatischer Primärproduktion hervor, wobei ihre Abbaubarkeit mit dem Ursprung und somit ihrer biochemischen Struktur variiert. Noch immer wird über die Interaktion der Mikroorganismenpopulation mit DOM unterschiedlicher Herkunft diskutiert. Wie viel Kohlenstoff letztendlich im See zurückgehalten oder in folgende Flüsse exportiert wird, beeinflusst unser Verständnis des globalen Kohlenstoffzyklus. Um diesen Fragen nachzugehen, wurden Bioinkubationen im Dunkeln über 20 Tage durchgeführt um saisonale Änderungen in der DOM Bioabbaubarkeit und das folgende Wachstum der Mikroorganismen zwischen dem See und See-aufwärts bzw. -abwärts zu untersuchen. PARAFAC Analyse hat insgesamt sechs Komponenten identifiziert, von denen drei als humin- und fulvin-ähnliche und weitere drei als protein-ähnliche Komponente eingestuft wurden. Während im Sommer mehr als 50% des relativen Verhältnisses im Epilimnion protein-ähnlich waren, dominierten humin- und fulvin-ähnliche Komponenten den Einfluss bis zu einer Summe von 85% im Sommer. Trotz des hohen terrestrischen Anteil des DOM im Einfluss und seiner geringsten natürlichen mikrobiellen Abundanz, wurden dort über alle Jahreszeiten hinweg die höchsten mikrobiellen Wachstumsraten beobachtet (0.0076 ± 0.0011 Zellen mL-1 h-1). Daher konnte kein Effekt des Sees auf die DOM Abbaubarkeit des folgenden Fließgewässers beobachtet werden, jedoch betonen die Ergebnisse das Potenzial des terrestrischen Materials von Mikroorganismen genutzt zu werden. Während diese Resultate die flexible Reaktion von aquatischen Systemen gegenüber saisonalen Fluktuationen hervorhebt, fordern sie auch konventionelle Konzepte heraus, die terrestrisches DOM als weniger abbaubar oder gar nicht verfügbar einstufen.

Die Forschungs-Bildungs-Kooperation „Wasser und MeHr“ wurde bei der diesjährigen NÖ Science Fair als bestes Projekt ausgezeichnet. Das BRG Waidhofen/Ybbs hat dabei unter der Leitung von Mag. Rainer Reschenhofer und Mag. Jakobus Sales-Reichartzeder gemeinsam mit dem WasserCluster Lunz mitgemacht, weitere Projektpartner waren die Gemeinde Waidhofen/Ybbs und die Firma Messtechnik. Das BRG Waidhofen/Ybbs ist bereits seit einigen Jahren Partner des WasserClusters und hat in mehreren Forschungsprojekten die Erhebung von Daten erfolgreich unterstützt. Der Preis wird im Rahmen der Wissenschaftsgala am 5. Oktober 2017 in Grafenegg überreicht. Wir gratulieren!

Am 22. Juni präsentierte die NFB (Niederösterreichische Forschung und Bildung) im Vierzigerhof Langenlois die von einer Jury ausgewählten Projekte der Science und Life Science Calls 2015. Das WasserCluster Projekt ORCA (Organic carbon; www.organic-carbon.at) wurde ebenfalls mit einem Kurzfilm und einer Präsentation dem interessierten Publikum vorgestellt.

Von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Max Kade-Foundation wurden im Juni 128 Jungforscher/innen für ihre hoch qualifizierten Projekte ausgezeichnet– unter ihnen WasserCluster-Forscherin Dunja Lukic. Sie erhielt ein DOC Fellowship, um ihre PhD-Arbeit unter Supervision von Zsófia Horváth und Robert Ptacnik auszuarbeiten. Herzlichen Glückwunsch!

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Die Masterarbeit von Marina Jecmenica ergründet das Potential von Geflügelmehl als Alternative zu Fischmehl in Futtermitteln einer in der mitteleuropäischen Fischzucht häufig verwendeten Hybridspezies: dem Saibling (S. alpinus X fontinalis). Marina Jecmenica schloss ihre Arbeit unter Betreuung von Martin Kainz im April erfolgreich ab.

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