Am Freitag den 31. Juli 2020 wurde das Mahnmal des Künstlers Florian Pumhösl eröffnet. Das fünf Meter breite und drei Meter hohe Kunstwerk entstand vor dem Hintergrund der Geschichte des Gebäudes des heutigen WasserCluster Lunz und zeigt einen Ausschnitt des Stimmzettels für die Wahl des »Großdeutschen Reichstags« und für die »Volksabstimmung zur Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich« am 10. April 1938. Es verweist auf die Gefahr der Aushebelung demokratischer Prinzipien in einer Gesellschaft. "Das Mahnmal vergegenwärtigen, welch wertvolles Gut die demokratischen Grundwerte bedeuten und welche Verantwortung wir als Gesellschaft haben, um Weltoffenheit und Zusammenhalt sicherzustellen", so Thomas Hein (Geschäftsführer des WasserCluster Lunz).

Hier finden sie mehr Details zum Mahnmal.

Im Juni 2020 dürfen wir zwei MSc-StudentInnen der AG BIGER zum erfolgreichen Abschluss gratulieren:

Gaibinger Anna mit ihrer Masterarbeit  “The influence of different terrestrial DOM sources on benthic respiration in stream sediments", BOKU Wien, unter der Supervision von Gabriele Weigelhofer und Thomas Hein.

und

Stefan Lötsch mit seiner Masterarbeit “Effects of macrophytes on nutrient cycling and metabolism in lowland rivers of Lower Austria", BOKU Wien, unter der Supervision von Stefan Preiner und Thomas Hein.

Wir gratulieren herzlich!

Was passiert, wenn Gewässerverbauung, Wasserkraftnutzung, Klimawandel und industrielle Landwirtschaft zusammenwirken? Was verursachen Wasserknappheit und Pestizidrückstände in Gewässern?

Fragen wie diese haben ForscherInnen des WasserCluster Lunz, der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) mit BiologInnen der Universität Duisburg-Essen (UDE) und weiteren europäischen Institutionen untersucht. Ihre Forschungsergebnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienen.

In einem offenen Brief an Umweltministerin Leonore Gewessler und Vizekanzler Werner Kogler fordern mehr als 60 WissenschafterInnen, darunter auch VertreterInnen des WasserCluster Lunz, eine Berücksichtigung ihrer wissenschaftlichen Expertise bei der Erstellung des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG). Die UnterzeichnerInnen, allesamt Experten der Gewässerökologie und Biodiversität an mehreren Instituten Österreichs, sehen vor allem eine potentielle Verschärfung der Biodiversitätskrise in Fließgewässern durch einen mit ökologischen Zielen nicht abgestimmten weiteren Ausbau der Wasserkraft.

(PDF zum offenen Brief ist im Text verlinkt, Foto © WasserCluster Lunz)

„Die Biodiversitäts- und Klimakrise soll mit gleicher Vehemenz bekämpft werden wie die COVID-19 Pandemie.“

Dazu fordert das Perspektivenpapier des Österreichischen Biodiversitätsrats, mit Mitgliedern aus dem WasserCluster Lunz, auf.

Mehr Informationen dazu unter: www.biodiversityaustria.at

Eine intensive landwirtschaftliche Nutzung führt zu einem erhöhten Eintrag von Nährstoffen in naheliegende Bäche. Gewässerrandstreifen und Ufergehölze stellen eine bekannte Maßnahme dar, die vor dem Eintrag von Nähr- und Schadstoffen schützen und die Selbstreinigungskraft eines Gewässers verbessern. Das Projekt „Gewässerrandstreifen“, gefördert durch das Land Niederösterreich, soll in den nächsten Jahren das Potential von Ufergehölzen, Belastungen in Gewässern zu reduzieren, untersuchen.

(Foto:Sierning)

Mit Mai 2020 wird unter der Leitung von Katrin Attermeyer eine neue Arbeitsgruppe mit Fokus auf der aquatischen mikrobiellen Ökologie ihre Arbeit aufnehmen. Diese Arbeitsgruppe namens „CARBOCROBE“ wird mithilfe von Experimental- und Feldforschung der Rolle der Mikroben für den Kohlenstoffkreislauf von der Quelle bis zum Meer auf die Spur gehen.

Mehr über die Arbeitsgruppe CARBOCROBE

Im April 2020 dürfen wir zwei MSc-StudentInnen zum erfolgreichen Abschluss gratulieren:

Samuel Ngari mit seiner Masterarbeit  “Effects of agricultural land use on nutrients stoichiometry at River Nzoia headwaters in Kenya "

und

Harriet Asekenye mit ihrer Masterarbeit “Impact of land use on water quality, sediment composition and functional response of microbial communities in three streams of the Nzoia catchment."

Beide Masterarbeiten wurden unter Supervision von Thomas Hein und Gabriele Weigelhofer (AG BIGER) verfasst.

Wir gratulieren herzlich!

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