Viele interessierte Gäste statteten dem Stand des WasserClusters Lunz bei der Langen Nacht der Forschung am 22. April einen Besuch ab. Der WasserCluster Lunz präsentierte aktuelle Forschungsprojekte am "Institute of Science and Technology Austria - IST Austria" in Klosterneuburg und an der Donauuniversität Krems.

Am WasserCluster Lunz durften wir am 14. April etwa 20 Kollegen aus Taiwan begrüßen, die unser Forschungszentrum im Zuge einer Exkursion besuchten. Die taiwanesischen Wissenschaftler nahmen in Österreich an einem vom FWF finanzierten Seminar teil und diskutierten mit den Wissenschaftlern des WasserClusters laufende und mögliche zukünftige gemeinsame Projekte.

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Biofilme sind Hotspots mikrobieller Diversität in Fließgewässern und spielen eine wesentliche Rolle bei Stoffkreisläufen. Master-Student Lukas Thuile Bistarelli untersuchte unter Leitung von Tom J. Battin und Jakob Schelker die Auswirkungen von Bodenzugaben auf benthische Biofilme sowie gelöstes organisches Material in flussnahen Mesokosmen. Im März schloss er seine Arbeit erfolgreich ab.

Weltweit ist eine Erwärmung von Seen zu beobachten, auch beim Lunzer See. Die Erwärmung bringt Verschiebungen in Fischpopulationen, bei Plankton und Algen mit sich. Auf Einladung der Naturkundlichen Gesellschaft Mostviertel hielten Arbeitsgruppenleiter Martin Kainz und Robert Ptacnik am 11. März in Scheibbs einen Vortrag darüber und durften sich über einen vollen Zuhörersaal freuen.

Wissenschaftliche Projekte, die mit Hilfe von interessierten AmateurInnen durchgeführt werden – diese Arbeitsmethode heißt Citizen Science. Ihre Qualität in Österreich weiter zu steigern stand ganz im Mittelpunkt der “Zweiten Österreichischen Citizen Science Konferenz", die am 18. und 19. Februar im WasserCluster Lunz stattfand.

Mehr über Citizen Science

Der Tagungsband zur CIPRA Österreich-Jahresfachtagung, die 2015 in Lunz am See stattfand, ist erschienen und wirft einen konkreten Blick auf die Herausforderungen in peripheren Räumen der Alpen. Viele ländliche Regionen und Gemeinden sind von Abwanderung, Überalterung, einer fehlenden Nah- und Gesundheitsversorgung und einem zunehmend schlechten öffentlichen Mobilitätsnetz betroffen. In der Marktgemeinde Lunz am See haben ExpertInnen unterschiedlicher Fachbereiche interessante und praxisorientierte Ansätze zur Unterstützung, Stärkung und Entwicklung peripherer und entwicklungsschwacher alpiner Regionen und Gemeinden erörtert. Neben der Darstellung praktischer Beispiele, befasst sich der Tagungsband auch mit den Potenzialen der Alpenkonvention und ihrer Protokolle zur Stärkung dieser Regionen.

CIPRA Österreich (Hrsg.): Die Alpenkonvention und die Region der niederösterreichischen Randalpen – Möglichkeiten der nachhaltigen Regionalentwicklung. Tagungsband zur CIPRA Österreich-Jahresfachtagung 2015, Veröffentlichung Nr. 5; Wien-Innsbruck, 86 S.

Der Tagungsband steht zum Download auf der bereit oder kann in gedruckter Form um eine Versandgebühr von € 1,6 (Inland) oder € 3,6 (Ausland) über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

WCL-Mitarbeiter Csaba Vad bekam für das Projekt CHRYSOWEB eines der Marie-Curie-Fellowships zugesprochen, die im Rahmen des Horizon 2020 Programms der EU vergeben werden. Im Mittelpunkt des 2-jährigen Projekts steht die Erforschung von Goldalgen, die im Zuge des Klimawandels vermehrt auftreten werden, was Folgen für Seen und Fisch-Produktion haben wird.

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Gletscher und Bäche stehen im Fokus der Dissertation von Christina Fasching. Insbesondere die Rolle von gelösten organischen Stoffen (DOM) für den Kohlenstoffkreislauf untersuchte sie. Es konnte etwa aufgezeigt werden, dass der Abbau von DOM, die in Gletschern gelagert waren, zur CO2-Ausweichung in die Atmosphäre beiträgt. Im Oktober schloss Christina Fasching ihre Arbeit erfolgreich ab.

Abstract