Lena Campostrini hat sich im Zuge ihrer Masterarbeit in experimentellen Rinnenversuchen am Wassercluster Lunz mit den Auswirkungen von zunehmenden Einträgen von gelöstem organischem Material (DOM) auf aquatische Ökosysteme auseinandergesetzt.

Ziel des nun von der NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. prämierten Projektes war es einerseits, die Einflüsse von Landwirtschaft auf die Quantität und Qualität der Einträge von gelöstem organischem Kohlenstoff in Fließgewässer zu untersuchen, und andererseits die Effekte dieser Einträge auf aquatische Kohlenstoffkreisläufe in Flussökosystemen, ausgehend von mikrobiellen Biofilmen, aufzuzeigen.

Foto © Klaus Ranger

 

Rund 200 Gäste besuchten den WasserCluster Lunz am 12. Oktober beim Tag der offenen Tür 2019 und erlebten Forschung hautnah. Bei Vorträgen konnten die interessierten BesucherInnen mehr zu Themen wie die Veränderungen im Lunzer See in Zeiten des Klimawandels, die experimentelle Wasserforschung am WasserCluster Lunz oder die Auswirkungen von Algen auf unser Gehirn erfahren. Darüber hinaus erhielt man mittels Führungen Einblicke in verschiedene Labore und konnte bei den Mitmach-Stationen inkl. Rätselrallye für Kinder auch selbst aktiv werden.

Wir bedanken uns bei allen BesucherInnen für ihr Interesse und freuen uns sie mittels Newsletter und Beiträge auf unserer Website bis zum nächsten Tag der offenen Tür informiert zu halten.

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Am 27. September 2019 fand im Palais Niederösterreich in Wien das Forschungsfest Niederösterreich statt. MitarbeiterInnen der AG LIPTOX informierten die zahlreichen BesucherInnen über ihre Forschung, konkret über die Fragestellung "Wasser-Fisch-Mensch: Kann der Mensch in Zukunft auf gesunde Fische aus sicheren Gewässern zählen?". 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Eine internationale Forschergruppe führte im Juli und August Experimente zum Klang von fließenden Bächen in den Lunzer Rinnen durch. Das Experiment untersuchte, ob Unterwasser-Klangaufnahmen verwendet werden können um den Gasaustausch (Sauerstoff, CO2) von turbulenten Gebirgsbächen mit der Atmosphäre zu quantifizieren. Das Projekt wurde im Rahmen des AQUACOSM EU-Projektes gefördert und unter der Leitung von Dr. Marcus Klaus, Universität Umeå, Schweden und der Arbeitsgruppe EcoCatch durchgeführt.

Foto (v.l.n.r.): Marcus Klaus (SE), Gianluca Botter (IT), Filippo Vingiani (IT), Nicola Durighetto (IT), Jakob Schelker (AT), Paul Schwaigerlehner (AT), Gertraud Steniczka (AT), Thierry Labasque (FR) und David Vilbert (FR); Nicht abgebildet: Michael Scharner (AT)

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Fische gelten als gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Weniger bekannt ist, dass das auch für Insekten gilt. Welche Rolle Insekten in der Nähe von heimischen Seen für die Nahrungskette spielen, das untersucht das vom Wissenschaftsfonds FWF gefördertes Projekt AQUATERR. Ö1 hat dazu in der Sendung "Wissen aktuell - Insekten, Quanten" Martin Kainz, Leiter der Arbeitsgruppe LIPTOX am WasserCluster Lunz, interviewed.

Foto: Insektenfalle am Gelände des WasserCluster Lunz.

Bis Sonntag den 25.08.2019 gibt es noch die Möglichkeit die Sendung "Arbeiten mit Wasser" in der Sendereihe "Moment - Leben heute" auf der Ö1 Website nachzuhören.

Erfahren Sie darin mehr über die Arbeiten am WasserCluster Lunz (18:15-18:26 und 18:53-18:59), was es mit den Rinnen (siehe Foto) auf sich hat und wie Wasser geleitet, getestet und geklärt wird.

Hier zum Beitrag: https://oe1.orf.at/programm/20190818/561273/Arbeiten-mit-Wasser

 

Im Juli 2019 schloss Magdalena Pöhm ihre Masterarbeit mit dem Titel "Effects of hydropeaking on benthic algae in alpine rivers" unter Supervision von Thomas Hein und Elisabeth Bondar-Kunze (AG BIGER) ab.

Wir gratulieren herzlich!

Das wissenschaftliche Poster "Effects of drought length on the hyporheic microbial processes of intermittent streams" von Laura Coulson (PhD in der AG BIGER) wurde beim Symposium for European Freshwater Sciences (SEFS11) mit dem Dritten Platz prämiert.

Wir gratulieren herzlich!